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Hans Strand

*1955 in Marmaverken, Schweden

2001 European Nature Photographer of the Year

2003 Nordic Nature Photographer of the Year.

2008 Hasselblad Masters Award

"The wilderness is the mother of all living things. It is always honest and never trivial."

(Hans Strand)

Hans Strand erforscht in seinen Fotografien die Landschaften dieser Welt, von arktischen Gletschern über Ozeane, Wüsten und Lavafelder bis hin zum tropischen Regenwald. Die offensichtliche Schönheit der Natur, die wir gemeinhin mit blühenden Wiesen assoziieren, interessiert ihn dabei nicht. Vielmehr offenbaren seine meist abstrakten Kompositionen eine landschaftliche Komplexität, die den Betrachter die ungezügelte und unverfälschte Natur unmittelbar erfahren lässt. Strand nimmt die Landschaft zumeist aus der Vogelperspektive auf – ein, dem Normalmenschen bis auf seltene Ausblicke aus dem Flugzeug verborgen bleibender Blickwinkel. Die Abstraktion seiner Fotografien entwickelt sich auf einer ersten Ebene bereits durch diesen Perspektivenwechsel. In der beruflichen Entscheidung für die Fotografie vollzog der frühere Ingenieur einen vergleichbaren Standortwechsel: weg von der Ingenieurstechnik als Menschen gemachtem Produkt, hin zur menschenleeren, ungezähmten Natur. Einer Natur, die den Einzelnen seit je her überlebt; jedoch in den letzten Jahrzehnten in ihrem Fortbestehen ernsthaft bedroht ist. Durch den Klimawandel werden die Landschaften Strands wohl in wenigen Jahren nicht mehr so aussehen wie wir sie heute auf seinen Fotografien sehen. Hans Strands Entschluss, sich ganz der Geofotografie zu widmen ist sicherlich mit dem Wunsch in Verbindung zu bringen, dem Druck der steten technischen Fortentwicklung in der Zivilisationsgesellschaft zu entkommen und an deren Auswirkungen nicht mehr aktiv als Ingenieur beteiligt sein zu wollen. Die Arbeiten Hans Strands sind Dokumentarfotografien, sie dokumentieren den Ist-Zustand der jeweiligen Landschaft. Anders als andere Landschaftsfotografen interessiert Strand dabei nicht in erster Linie die Dokumentation des Wandels z.B. von zurückgehenden Gletscherzungen, sondern die aktuelle Ästhetik der Landschaft, die es zu bewahren gilt und zu der er mit seiner Fotografie beitragen möchte. Die natürliche, nicht von einem Künstler arrangierte Komposition und Farbregie begeistert den Fotografen. Die Farben und Landschaftsbewegungen möglichst naturgetreu wiederzugeben, ist dabei sein Ziel.

Dem Fotografen gelingt es, die unendliche Weite der tiefenräumlichen Landschaft in einem zweidimensionalen Medium festzuhalten. Obwohl er nur Ausschnitte der riesigen Schnee-, Fluss- oder Wüstenlandschaften aufnehmen kann, scheinen sich die Bilder über die Begrenzung des Bildrahmens hinweg fortzusetzen und die Unendlichkeit wieder zu geben. Einige Landschaften erscheinen friedlich und in sich ruhend, andere bringen eine fortdauernde Bewegung und Veränderung ins Bild. Manche erscheinen weich und anmutend, andere schroff und karg.

In einigen Fällen entscheidet sich Strand gegen den Blick von oben und nimmt die Landschaft aus der Bauchperspektive heraus auf. Dann wird die Horizontlinie erkennbar, Himmel und Erde werden differenzierbar und die Aufnahmen gewinnen noch mehr an Tiefenräumlichkeit und erweitern sich beinahe in die Dreidimensionalität.

Neben der grenzenlosen Weite gelingt es Hans Strands Fotografien, die Vielseitigkeit der Oberflächenstrukturen zu zeigen. Manch gezeigte Textur bleibt nicht genauer zu identifizieren und so geht es im eigentlichen Sinn um die Wiedergabe einer von Natur aus abstrakten Flächengestaltung, die nicht vom Menschen imitiert werden kann. Die Natur ist einmalig und nicht ersetzbar.

 

Coastal Lagune
  • Kittywakes, South Coast
  • The Glacier River, Eastcost
  • Tungná
  • Kittywakes and River Markafljót, South Coast
  • Háifoss
  • Frosty Oaks Sturehov
  • Landmannalaugar
  • Einhyrningur
  • River Delta, Skeidararsandur
  • Coastal Lagune
  • Sun Reflection in Delta, Central Highlands

Landscape | 25 Edition

Einige Landschaften erscheinen friedlich und in sich ruhend, andere bringen eine fortdauernde Bewegung und Veränderung ins Bild. Manche erscheinen weich und anmutend, andere schroff und karg. In einigen Fällen entscheidet sich Strand gegen den Blick von oben und nimmt die Landschaft aus der Bauchperspektive heraus auf. Dann wird die Horizontlinie erkennbar, Himmel und Erde werden differenzierbar und die Aufnahmen gewinnen noch mehr an Tiefenräumlichkeit und erweitern sich beinahe in die Dreidimensionalität. Neben der grenzenlosen Weite gelingt es Hans Strands Fotografien, die Vielseitigkeit der Oberflächenstrukturen zu zeigen. Manch gezeigte Textur bleibt nicht genauer zu identifizieren und so geht es im eigentlichen Sinn um die Wiedergabe einer von Natur aus abstrakten Flächengestaltung, die nicht vom Menschen imitiert werden kann. Die Natur ist einmalig und nicht ersetzbar.

Landscape | 25 Edition

Titel: Coastal Lagune

Jahr: 2008

Print: C-Print

Rahmung: GLASKASCHIERUNG AUF ALUMINIUM IN WEISSER MUSEUMSBOX GERAHMT

Art-Nr.: ID-HAS-Ae-07

  • 40 x 53 cmEdition limitiert auf: 20 + 2 AP

  • 80 x 106 cmEdition limitiert auf: 5 + 1 AP

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