Daniel Völker
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* 1977 in Frankfurt am Main
Nach seinem Amerikanistik-und Sportwissenschaftsstudium an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main und einem Aufenthalt am College of Insurance in New York City, entschied Daniel Völker, sich seiner Leidenschaft der Fotografie zu widmen.
1999 begann er ein Praktikum in einem Fotostudio in Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 folgte ein Studium an der Staatlichen Fachakademie für Fotodesign in München, das er 2003 erfogreich abschloss.
Nach einigen Jahren der Assistenz bei zahlreichen Fotoproduktionen im Bereich Mode, Portrait und Werbung, entschloss sich Daniel Völker für eine Auszeit und zog nach Sydney, Australien. Dort arbeitete er für verschiedene Magazine und legte den Grundstein für seine ersten künstlerischen Arbeiten Crossover und Overdose.
Zurück in Deutschland setzte er diese Ideen in die tat um und schuf seine erste Kunstserie Crossover. Die Resonanz war groß. Im Dezember 2006 wurden Daniel Völker’s Werke von der Galerie d’Arts Decoratives im Rahmen der Art Basel Miami Beach ausgestellt. Er konnte auf Anhieb einen Großteil seiner Arbeiten verkaufen.
Im Jahr 2008 hauchte er seinen Entwürfen zu Overdose Leben ein und verwirklichte eine Großserie von 49 Werken. 2009 folgte Overdose2.0.
Sowohl Crossover, Overdoes als auch Overdose2.0 beschäftigen sich mit dem „Sehen auf den zweiten Blick“. Intuition ist es, den Betrachter zum Denken und Entdecken anzuregen. „Gute Arbeiten sollten nicht einfach nur dekorativ sein, sondern den Betrachter in eine tiefere Ebene führen“, sagt Völker.
Daniel Völker lebt und arbeitet in München und Berlin.
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Overdose
„Overdose“ bezeichnet die Überdosis an Farbe, Form und Eindrücken, die in dieser Reihe von Werken geboten werden. Diese Flut an Eindrücken schildert anhand von erotischen Bildern das Überangebot an Information, das uns das Internet Pixel für Pixel täglich beschert. Der Künstler legt bis zu 20 verschiedene pornographische Photographien in einer bestimmten Anordnung auf einem quadratischen Bildraum – mit dem er das Format der Pixel zitiert – übereinander. Dadurch entstehen verschiedene Bildebenen, Blickwinkel und Bildausschnitte, die einen Eindruck von Dreidimensionalität vermitteln. Die „Überdosis“ der daraus resultierenden Eindrücke hält den Betrachter dazu an, sich auf einzelne Ausschnitte bzw. Ebenen zu konzentrieren. Resultat ist die fortwährende Entdeckung neuer Bilder im Bild, die teils vorhanden sind aber auch oftmals nur in der Phantasie entstanden sind. Durch die optische „Overdose“ an Reizen auf der Retina, wird der Betrachter nur das wahrnehmen, was dessen Phantasie und Erfahrung zulässt.
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Crossover
Hinter der Bezeichnung „Crossover" steckt die Idee, zwei Genres miteinander zu verbinden. Es entsteht ein Dialog aus jeweils einem prominenten historischen Gemälde und einer modernen erotischen Photographie. Jedoch handelt es sich hierbei nicht um die plumpe Verknüpfung verschiedener Stile der Kunst. Der Künstler greift den Gedanken des Malers auf und versucht die vom Maler dargestellte Situation in eine Geschichte einzuspinnen. Das Ergebnis ist die Serie Crossover.
Daniel Völker versucht die eigentliche Phantasie des Malers zu erfassen. Er streift dem historischen Werk den Mantel des Tabus ab, um die eventuell eigentliche Idee seines Vorgängers und die damit verbundene Sinnlichkeit freizulegen.
Die Photographie schildert den Traum bzw. die erotische Phantasie des Malers und ist daher verschwommen abgebildet. Beide Welten - die gezügelte Phantasie des Malers und die seiner eigentlichen Sehnsucht - verschmelzen zu einem neuen Werk.
So wird die Idee des historischen Malers in die Moderne übertragen. Die Photographie bezieht sich hierbei nicht nur auf inhaltliche Schilderungen. Der interaktive Charakter des Gesamtwerks wird durch kompositorische Gemeinsamkeiten unterstützt. Seien es die oft physischen Ähnlichkeiten der in derselben Anzahl erscheinenden Protagonisten oder deren beinahe identische Posen, so spielt der Künstler auch mit verschiedenen Bewegungsabläufen, die von einem Werk in das andere übergreifen. Bezeichnend ist der Wandel des Eindrucks, der dem Betrachter widerfährt, wenn er seinen Standpunkt wechselt. So tritt die Photographie immer deutlicher hervor, je größer die Distanz zum Werk ist und die Malerei gewinnt an Prominenz, je mehr man sich dem Werk nähert.
So bleibt es dem Betrachter überlassen, auf welche Weise er der Sinnlichkeit begegnen möchte.
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Overdose 2.0 Diptycha
„Overdose“ bezeichnet die Überdosis an Farbe, Form und Eindrücken, die in dieser Reihe von Werken geboten werden. Diese Flut an Eindrücken schildert anhand von erotischen Bildern das Überangebot an Information, das uns das Internet Pixel für Pixel täglich beschert. Der Künstler legt bis zu 20 verschiedene pornographische Photographien in einer bestimmten Anordnung auf einem quadratischen Bildraum – mit dem er das Format der Pixel zitiert – übereinander. Dadurch entstehen verschiedene Bildebenen, Blickwinkel und Bildausschnitte, die einen Eindruck von Dreidimensionalität vermitteln. Die „Überdosis“ der daraus resultierenden Eindrücke hält den Betrachter dazu an, sich auf einzelne Ausschnitte bzw. Ebenen zu konzentrieren. Resultat ist die fortwährende Entdeckung neuer Bilder im Bild, die teils vorhanden sind aber auch oftmals nur in der Phantasie entstanden sind. Durch die optische „Overdose“ an Reizen auf der Retina, wird der Betrachter nur das wahrnehmen, was dessen Phantasie und Erfahrung zulässt.
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Overdose Triptycha
„Overdose“ bezeichnet die Überdosis an Farbe, Form und Eindrücken, die in dieser Reihe von Werken geboten werden. Diese Flut an Eindrücken schildert anhand von erotischen Bildern das Überangebot an Information, das uns das Internet Pixel für Pixel täglich beschert. Der Künstler legt bis zu 20 verschiedene pornographische Photographien in einer bestimmten Anordnung auf einem quadratischen Bildraum – mit dem er das Format der Pixel zitiert – übereinander. Dadurch entstehen verschiedene Bildebenen, Blickwinkel und Bildausschnitte, die einen Eindruck von Dreidimensionalität vermitteln. Die „Überdosis“ der daraus resultierenden Eindrücke hält den Betrachter dazu an, sich auf einzelne Ausschnitte bzw. Ebenen zu konzentrieren. Resultat ist die fortwährende Entdeckung neuer Bilder im Bild, die teils vorhanden sind aber auch oftmals nur in der Phantasie entstanden sind. Durch die optische „Overdose“ an Reizen auf der Retina, wird der Betrachter nur das wahrnehmen, was dessen Phantasie und Erfahrung zulässt.
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Overdose Tetraptycha
„Overdose“ bezeichnet die Überdosis an Farbe, Form und Eindrücken, die in dieser Reihe von Werken geboten werden. Diese Flut an Eindrücken schildert anhand von erotischen Bildern das Überangebot an Information, das uns das Internet Pixel für Pixel täglich beschert. Der Künstler legt bis zu 20 verschiedene pornographische Photographien in einer bestimmten Anordnung auf einem quadratischen Bildraum – mit dem er das Format der Pixel zitiert – übereinander. Dadurch entstehen verschiedene Bildebenen, Blickwinkel und Bildausschnitte, die einen Eindruck von Dreidimensionalität vermitteln. Die „Überdosis“ der daraus resultierenden Eindrücke hält den Betrachter dazu an, sich auf einzelne Ausschnitte bzw. Ebenen zu konzentrieren. Resultat ist die fortwährende Entdeckung neuer Bilder im Bild, die teils vorhanden sind aber auch oftmals nur in der Phantasie entstanden sind. Durch die optische „Overdose“ an Reizen auf der Retina, wird der Betrachter nur das wahrnehmen, was dessen Phantasie und Erfahrung zulässt.
