„Overdose" bezeichnet die Überdosis an Farbe, Form und Eindrücken, die in dieser Reihe von Werken geboten werden. Diese Flut an Eindrücken schildert anhand von erotischen Bildern das Überangebot an Information, das uns das Internet Pixel für Pixel täglich beschert. Der Künstler legt bis zu 20 verschiedene pornographische Photographien in einer bestimmten Anordnung auf einem quadratischen Bildraum - mit dem er das Format der Pixel zitiert - übereinander. Dadurch entstehen verschiedene Bildebenen, Blickwinkel und Bildausschnitte, die einen Eindruck von Dreidimensionalität vermitteln. Die „Überdosis" der daraus resultierenden Eindrücke hält den Betrachter dazu an, sich auf einzelne Ausschnitte bzw. Ebenen zu konzentrieren. Resultat ist die fortwährende Entdeckung neuer Bilder im Bild, die teils vorhanden sind aber auch oftmals nur in der Phantasie entstanden sind. Durch die optische „Overdose" an Reizen auf der Retina, wird der Betrachter nur das wahrnehmen, was dessen Phantasie und Erfahrung zulässt.
